Osteopathie
 
In der Osteopathie sind der Organismus und der Mensch insgesamt eine Einheit. Ähnlich der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist die Sichtweise, daß Körper, Geist und Seele nicht trennbar sind. Ein Teil beeinflusst den anderen, jeder Teil reagiert auf einen Reiz des anderen.
 
Bei der Befundung und Behandlung werden drei Bereiche gesondert gesehen, obwohl sie funktionell untrennbar miteinander verbunden sind.
 
 
Die drei Bereiche der Behandlung
 
  Parietale Osteopathie: Sie umfasst den Bewegungs-
   apperat, die Knochen, Muskeln und Gelenke.
  Viszerale Osteopathie: Sie umfasst die Blutgefäße,
   inneren Organe, Lymphgefäße und Nerven.
  Craniosacrale Osteopathie: Sie umfasst den Schädel, die
   Wirbelsäule mit der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit, die
   Membranen und das Hirn- und Rückenmark.
   
 
Es gibt insgesamt vier Prinzipien
 
  Der Körper ist eine Einheit. Der Mensch ist eine Einheit
   aus Körper, Seele, Geist.
  Der Körper ist imstande, sich selbst zu regulieren, zu
   heilen und gesund zu erhalten
  Struktur und Funktion beeinflussen einander wechselseitig
  Eine osteopathische Behandlung folgt den ersten drei
   Prinzipien. Sie berücksichtigt gleichermaßen die Einheit
   des Körpers, das Wissen um die Selbstheilungskräfte und
   die Wechselbeziehungen zwischen Strukturen und
   Funktionen.
   

Osteopathie kann bei fast  allen Störungen im Organismus helfen. Bei akuten, wie auch chronischen Beschwerden. Funktionelle Störungen und Dysbalancen können sichtbar gemacht werden, bevor strukturelle Gewebszerstörungen oder Pathologien entstehen. So kann in der Therapie dem Organismus genau der Impuls gegeben werden, den er braucht um die Störung ursächlich aus eigener Kraft zu beseitigen. Bei schon bestehenden Pathologien oder chronischen Erkrankungen kann durch ihren ganzheitlichen Ansatz eine – die Schulmedizin ergänzende – osteopathische Therapie zu einer höheren Lebensqualität verhelfen, oder die Entwicklung der Krankheit verlangsamen.